Wasserwerke mit ihren Wasserschutzgebieten, aktuelle Trinkwasseranalysen, Brunnen, Quellen, Talsperren und Fernleitungen über Relief, Geologie und Höhenlinien.
Analysen = Jahresmittel bzw. -median des Versorgers, nicht das Wasser am eigenen Hahn (Hausleitungen können Blei, Kupfer, Keime beitragen). Einzugsgebiet = zugeordnete Wasserschutzgebiete (Modell). Wasserwerke ohne Analyse: Werte beim örtlichen Versorger erfragen; er muss sie veröffentlichen (§ 45 TrinkwV).
Hilfe · So funktioniert die Karte
Die Karte zeigt, woher das Trinkwasser in Deutschland kommt: die Wasserwerke, ihre Einzugsgebiete (Wasserschutzgebiete), Brunnen, Quellen, Talsperren und Fernleitungen, darunter Gelände und Gesteine. Für viele Werke ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers hinterlegt.
1 · Karte bewegen und zoomen
Ziehen verschiebt, Mausrad, + / − oder zwei Finger zoomen. Deutschland zeigt wieder das ganze Land.
Je näher man heranzoomt, desto mehr erscheint: zuerst Wasserwerke mit Analyse, Trinkwassertalsperren, große Städte und Fernleitungen; dann alle Talsperren, kleinere Flüsse und Leitungen, Wasserwerke ohne Analyse als Punkte; näher alle Wasserwerke als Bild, Brunnen und Quellen als Punkte; ganz nah Brunnen und Quellen als Bild, die feinen Höhenlinien alle 50 m und Höhenzahlen.
Unten rechts steht der Maßstab. Während man zieht oder zoomt, wird das Bild nur verschoben; Symbole, Punkte und Namen werden einen Augenblick später neu gesetzt (bei großen Zoomschritten blenden sie kurz aus).
Auf dem Handy liegen die Knöpfe oben unter ☰ Menü; die Bereiche der Seitenleiste (Messwert, Suche, Info, Ebenen, Übersicht) stehen als Reiter unter der Karte. Nach dem Antippen eines Werks führt Info ↓ in der Auswahlleiste zur Analyse. Hinweis oben links und Quellenzeile klappen per Tippen auf.
2 · Bilder auf der Karte
Wasserwerk: Backsteinhalle mit Wasserturm nach dem Vorbild der alten Werke (Hamburg-Rothenburgsort 1848, Berlin-Friedrichshagen 1893). Hat das Werk eine hinterlegte Analyse, sitzt ein Tropfen daneben, gefärbt nach dem gewählten Messwert.
Brunnen: Brunnenhaus über einem Förderbrunnen. Quelle: gemauerte Quellfassung im Hang. Talsperre: Staumauer; Trinkwassertalsperren kräftiger, der Stausee dunkler blau.
Blaue Flächen sind Wasserschutzgebiete (amtlicher Datensatz der Länder über die BfG); in Sachsen sind die engeren Zonen I und II dunkler; lila sind Heilquellenschutzgebiete. Ab mittlerem Zoom lassen sie sich anklicken. Violett gestrichelt sind Wasserleitungen, breit die Fernwasserleitungen.
3 · Ein Wasserwerk anklicken
Ein Klick auf ein Wasserwerk zoomt auf sein Einzugsgebiet: Die zugeordneten Wasserschutzgebiete werden dunkel umrandet. Rechts unter Information stehen Betreiber, Analyse, Schutzgebiete und Links (OpenStreetMap, Wikipedia, Website).
Die Analyse listet die wichtigsten Werte mit Einheit und Grenzwert der Trinkwasserverordnung. Der Balken zeigt, wie viel vom Grenzwert erreicht ist (Wurzelskala: kleine Werte bleiben sichtbar; ein voller Balken wäre der Grenzwert). „<“ heißt: unter der Bestimmungsgrenze des Labors. Fährt man mit der Maus über den Namen eines Stoffes, erscheint eine Erklärung.
Manche Analysen gelten für Mischwasser eines Versorgungsgebiets (z. B. München, Düsseldorf, Köln-linksrheinisch, Lübeck); sie hängen dann an mehreren Werken. Steht ein Werk nicht als Wasserwerk in OpenStreetMap, sitzt es am Ort laut Versorger („Lage ungefähr“); Analysen aus dem BDEW-Wasserportal (auch aus dem GW-Manager und von den Seiten der Versorger), für die kein Werk bestimmt ist, sitzen in der Mitte ihres Versorgungsgebiets. Manche Versorger nennen nur Spannen („15,1–17,6“); die Farbe richtet sich dann nach der Mitte. Bei jeder Analyse steht ihre Art: Jahresmittel, Median oder Einzelprobe (eine Momentaufnahme, oft aus einem Hochbehälter).
Auch Schutzgebiete (Zone, Fläche, zugeordnete Werke), Talsperren (Bauzeit, Stauraum, Nutzung), Leitungen, Brunnen und Quellen lassen sich anklicken. Die Leiste unten links zeigt die Auswahl; ✕ oder Esc hebt sie auf.
4 · Messwert auf der Karte
Oben rechts wählt man, welcher Wert die Tropfen färbt: Härte, Nitrat, PFAS-20, PFAS-4, Uran, pH, Natrium, Sulfat, Calcium, Magnesium, Chlorid oder Leitfähigkeit. Darunter stehen die Stufen und eine kurze Erklärung; Rot heißt Grenzwert erreicht.
Die Rangliste ordnet alle hinterlegten Analysen nach diesem Wert; ein Klick fliegt zum Werk.
5 · Ebenen
Unter Ebenen lassen sich Wasserwerke, Schutzgebiete, Leitungen, Talsperren, Brunnen, Quellen, Flüsse, Orte und Ländergrenzen einzeln ausblenden. Die Wahl bleibt im Browser gespeichert. „Legende ausblenden“ macht den Kasten kleiner.
6 · Geologie und Höhenlinien
Geologie färbt die Gesteine an der Oberfläche nach der Geologischen Übersichtskarte 1 : 250.000 der BGR (amtliche Farben, halbdurchsichtig über dem Relief). Fährt man mit der Maus über die Karte, steht oben links die Einheit (System, Stufe, Gestein) mit ihrem Zeitraum, z. B. „Trias · Anisium · vor 247–242 Mio. Jahren“. Die Legende darunter nennt die Systeme und erklärt, wo sich Grundwasser sammelt. Nachbarländer sind gröber und heller (IGME5000).
Höhenlinien alle 250 m kräftig, alle 50 m fein (erst beim Hineinzoomen), mit Höhenzahlen. Sie zeigen, wie Wasser im Gelände fließt: Einzugsgebiete von Talsperren liegen hinter ihnen bergauf.
Beide lassen sich ausschalten; die Wahl wird gespeichert (URL-Parameter geologie=0, hoehenlinien=0).
7 · Suchen, Übersicht
Suchen findet Wasserwerke, Versorger, versorgte Orte (aus den Analysen), Talsperren und Städte; Enter wählt den ersten Treffer.
Übersicht zählt, was die Karte enthält.
Ein Link mit ?werk=w123456 (OSM-Kennung) oder ?werk=Wasserwerk Tegel öffnet die Karte gleich bei diesem Werk; ?mess=nitrat wählt den Messwert.
8 · Bild und Daten speichern
Bild speichern legt den sichtbaren Kartenausschnitt als PNG ab (doppelte Auflösung, mit Quellenzeile).
Analysen als CSV speichert alle hinterlegten Analysen mit Werten, Versorger, Stand, zugeordneten Werken und Quelle (für Tabellenprogramme, Semikolon).
9 · Was die Karte nicht zeigt
Die Analysen gelten für das Wasser, das das Werk bzw. Versorgungsgebiet abgibt, als Jahresmittel oder Median. Am eigenen Hahn kann es anders sein (alte Bleirohre, stehendes Wasser, Warmwasser).
Nicht jedes Werk hat schon eine Analyse in der Karte (bisher 608 Analysen an 677 Standorten). Jeder Versorger muss seine Werte veröffentlichen, aber nicht an einer gemeinsamen Stelle; die Sammlung wächst.
Wasserwerke, Schutzgebiete, Brunnen, Quellen und Leitungen stammen aus OpenStreetMap und sind nicht überall vollständig. Verbindlich sind die Verordnungen der Länder.
10 · Tastatur
? Hilfe · Esc schließt Fenster oder hebt die Auswahl auf · + / − zoomen · Tab springt zu den Wasserwerken mit Analyse, Enter wählt.
Daten, Darstellung & Quellen
Arbeitsstand 20.10.2026. Die Karte zeigt den heutigen Stand der öffentlichen Trinkwasserversorgung in Deutschland: Wasserwerke, ihre Einzugsgebiete, Gewinnungsanlagen und Fernleitungen und, wo hinterlegt, die jüngste veröffentlichte Analyse. Sie hat keine Zeitachse; Stand der Analysen 2024 bis Oktober 2026, fast alle 2025 oder 2026. Was nicht unmittelbar einer Quelle entnommen ist, ist als Modell oder Zuordnung gekennzeichnet.
Wasserschutzgebiete (amtlich, BfG)
Bundesweiter INSPIRE-Datensatz der Bundesanstalt für Gewässerkunde mit den Daten der Länder, Stand 07.10.2026: 29.119 Trinkwasser- und 613 Heilquellenschutzgebiets-Flächen. Teilflächen mit gleichem Namen (und Land, ggf. Zone) sind zu 11.455 Gebieten vereinigt, rund 48.600 km² Trinkwasser- und Heilquellenschutz, und auf etwa 60 m vereinfacht. Zonen (I, II, III) weist der Datensatz nur für Sachsen aus; sonst ist das ganze Schutzgebiet einheitlich blau.
In der Übersicht zeigt die Karte die Gebiete als Bild (CPU-schonend), ab mittlerem Zoom als anklickbare Flächen im Bildausschnitt. In OpenStreetMap stehen nur rund 400 Schutzgebiete; sie werden nicht verwendet.
Aus dem Deutschland-Auszug von OpenStreetMap (Geofabrik, Oktober 2026; Werkzeug werkzeuge/wasser_osm.py). Wasserwerke: alle Objekte man_made=water_works (Mittelpunkt der Fläche), dazu Flächen und Gebäude, die nur dem Namen nach ein Wasserwerk sind („Wasserwerk Haltern“, landuse=industrial; ohne „Altes …“, Museen, Gaststätten; ohne Doppel innerhalb von 400 m). Zusammen 7.811 Werke, darunter kleine Aufbereitungsanlagen; manche Werke fehlen oder haben keinen Namen. Wo ein Versorger ein Werk nennt, das in OSM nicht als Wasserwerk vorkommt, steht es am Ort laut Versorger (gekennzeichnet „Lage ungefähr“).
Wasserleitungen:man_made=pipeline mit substance=water (bzw. Trinkwasser) und Leitungsrelationen. Als Fernleitung (breit) gelten Relationen, Leitungen ab 15 km und solche, deren Name oder Betreiber auf eine Fern- oder Verbundversorgung hinweist; kürzere Stücke unter 1 km entfallen. Unterirdische Leitungen sind in OSM nur teilweise eingetragen.
Brunnen:man_made=water_well mit Betreiber, Nummer oder einem Namen, der auf einen Förderbrunnen hinweist (Handpumpen, historische und private Brunnen ohne Betreiber entfallen). Die Förderleistung ist nicht bekannt; „große Brunnen“ lassen sich daher nur über den Betreiber erkennen. Quellen: benannte Quellen sowie Quellfassungen (man_made=spring_box) und als Trinkwasser markierte Quellen („gefasst“).
Flüsse und Kanäle: waterway=river|canal, große Flüsse nach Namensliste, andere ab 40 km Länge (Kanäle ab 15 km). Orte: place=city|town nach Einwohnerzahl.
Einzugsgebiet eines Wasserwerks (Zuordnung, Modell)
Ein amtliches Verzeichnis „Werk → Schutzgebiet“ gibt es bundesweit nicht (Ergebnis einschließlich der Standorte „Lage ungefähr“: 1.203 über den Namen, 4.943 nach Lage, 1.825 ohne Schutzgebiet). Die Karte ordnet zu: (1) über den Namen: Ein Ortsteil- oder Flurname aus dem Werknamen (ohne Wörter wie „Wasserwerk“, „Stadtwerke“) kommt im Namen eines Schutzgebiets vor, das höchstens 30 km entfernt liegt; (2) sonst nach Lage: Schutzgebiete, die das Werk enthalten oder näher als 1,5 km liegen, dazu ihre gleichnamigen Zonen. Fehlzuordnungen sind möglich, besonders bei häufigen Namen oder bei Werken, die Fernwasser beziehen. Die Information nennt die Art der Zuordnung. Das Einzugsgebiet einer Talsperre ist ihr oberirdisches Wassereinzugsgebiet; es ist nur so weit gezeigt, wie es als Schutzgebiet in OSM steht.
Trinkwasseranalysen
Jeder Versorger muss die Beschaffenheit seines Wassers veröffentlichen (TrinkwV §§ 45, 46). Ein vollständiges bundesweites Verzeichnis gibt es nicht; die Analysen sind daher auf mehreren Wegen gesammelt (Werkzeuge werkzeuge/wasser_analysen.py und werkzeuge/wasser_portal.py, Rohdokumente in quellen/wasser/analysen/). Stand 20.10.2026: 608 Analysen an 677 Standorten (277 Wasserwerke aus OSM, 400 Standorte „Lage ungefähr“); zuvor 65 Analysen an 81 Werken. Stand: 300 von 2026, 290 von 2025, 18 von 2024.
Von den Versorgern selbst, von Hand eingerichtet (180): Berliner Wasserbetriebe (9 Werke), HAMBURG WASSER (15), Gelsenwasser mit Partnern (11 Probenahmestellen), Wasserwerke Westfalen (Hengsen, Westhofen), OOWV (12, Einzelproben 2026), Leipziger Wasserwerke (7 Werke einschließlich Fernwasser Torgau-Ost), SachsenEnergie Dresden (Coschütz, Tolkewitz, Hosterwitz), Zweckverband JenaWasser (6 Werke), LWG Cottbus (6 Gebiete, Mittel 2021–2025, Scan), Stadtwerke München, Düsseldorf, Köln, Hannover, Harzwasserwerke (Mischwasser und 8 Werke), Karlsruhe, Chemnitz (2), Bremen (4) und Bremerhaven (3), Lübeck, Kiel (4, Scan), Münster (3, Scan), Bielefeld (4), Bochum (2), Duisburg (4), Wuppertal (3), Dinslaken, Ratingen (2), RWW (6 Gebiete), Hagen (2), Hemer (4), Plettenberg (2), Nottuln, Ahaus (2), Rahden, Frankfurt (6 Zonen), Aschaffenburg, Gebhardshain, Augsburg, Nürnberg (4 Netzgebiete), Regensburg, Schweinfurt, Fernwasserversorgung Franken (9 Versorgungsbereiche), Landeswasserversorgung (3), NOW (3), Heidelberg (Entensee), Heilbronn (2 Härtezonen), Ulm/Neu-Ulm (3), Pfinztal (3), Rottenburg-Gäu, Dessau.
BDEW-Wasserportal (399): Im Portal wasserportal.info tragen Versorger freiwillig ihr Versorgungsgebiet ein. wasser_portal.py fragt an jedem Wasserwerk, jedem Ort der Karte und in einem 8-km-Raster über Deutschland (17.617 Punkte) das zuständige Gebiet ab: 851 Gebiete, 791 mit Qualitätsangaben. Je Gebiet wird die Analyse auf vier Wegen gesucht: (1) das im Portal hochgeladene PDF (140 übernommen); (2) die verlinkte öffentliche Seite im GW-Manager (oeffentlichkeit.gw-manager.com, eine Software für Versorger und Gesundheitsämter; Werte als Daten, jüngste Probe ab 2024; 186); (3) die verlinkte Seite des Versorgers, nach Analyse-PDF durchsucht, auch eine Ebene tiefer (69); (4) gescannte PDF per Texterkennung (Tesseract), nur übernommen, wenn die Ionenbilanz aufgeht (Kationen und Anionen in mval/l höchstens 8 % auseinander), weil die Erkennung gern Kommas verliert (3). Jedes PDF wird in mehreren Lesarten gelesen und die plausibelste genommen: Kennwerte im üblichen Bereich, kein Grenzwert als Messwert (falsche Spalte), Gesamthärte passend zu Calcium und Magnesium, keine Grenzwertüberschreitung (sonst von Hand prüfen, oft Rohwasser), bei mehrspaltigen Tabellen gleich viele Wertspalten in jeder Zeile. Nur Analysen ab 2024. Dasselbe Dokument für mehrere Gebiete eines Versorgers erscheint einmal, die übrigen Gebiete stehen unter „versorgt“. Nicht übernommen (Prüfliste recherche/portal_auswertung.csv, Korrekturen in KORREKTUR): 136 Gebiete ohne jede Analyse, 85 mit Versorgerseite ohne brauchbares PDF, 40 zu alt, 46 unplausibel, 36 GW-Manager zu alt oder unplausibel, 12 Scans ohne prüfbare Ionenbilanz, 18 doppelt, fremd oder von Hand erfasst. Portal-Analysen hängen an Werken im Gebiet, deren Betreiber oder Name zum Versorger passt, sonst an der Mitte der abgefragten Punkte im Gebiet („Lage ungefähr“). Beziehen mehrere Orte dasselbe Fernwasser (z. B. Unterhaching Münchner Wasser, Nattheim LW-Wasser), steht die Analyse bei jedem Ort.
Suchfunde kleiner Versorger (30): Analysen einzelner Gemeinden und Stadtwerke aus der Websuche (u. a. Saarbrücken mit 4 Werken, Neuss, Gießen/ZMW, Ettal, Marzling, Waldems, Karlsdorf-Neuthard, Memmelsdorf, Woringen, Katlenburg-Lindau, Bayreuth-Eichelberg), Tabelle recherche/suchfunde.csv (URL, Ort), gleiche Prüfung wie die Portal-PDF, Ergebnis recherche/suchfunde_auswertung.csv; Lage = Ort laut Wikipedia.
Die Tabellen werden maschinell gelesen (Formate spalten: Wertspalte über die Kopfzeile; zeilen: Parameter · Einheit · Wert, Spannen „a - b“, Prüfberichte mit Methodenspalte, zwei Blöcke nebeneinander; Dezimalpunkt statt -komma wird erkannt). Stichproben jedes von Hand eingerichteten Dokuments gegen das PDF, für die automatisch gelesenen Zufallsproben (alle stimmig; ein Fall verschobener Spalten führte zur zusätzlichen Spaltenprüfung). Bilder (gescannte Prüfberichte von Kiel, Münster, Cottbus, Rottenburg) und Fließtext sind von Hand abgeschrieben (recherche/analysen_hand.csv). Offensichtliche Fehler im Dokument werden ausgelassen, nicht korrigiert (Offenburg: Nitrat als „µg/L“; Haspertalsperre: Calcium unplausibel). Spannen (z. B. „15,1–17,6“) bleiben als Spanne stehen; die Farbe richtet sich nach ihrer Mitte, „bis 2,1“ nach der Obergrenze. Fehlt die Gesamthärte, ist sie aus Calcium und Magnesium berechnet („aus Ca/Mg“).
Art der Analyse steht bei jeder: Jahresmittel oder Median glätten Schwankungen, Einzelprobe (Prüfbericht, oft Hochbehälter oder Netz) ist eine Momentaufnahme, „am Brunnen“ ist eine Probe direkt an einem Förderbrunnen, „Reinwasser“ am Werksausgang. Überschreitungen werden gezeigt, wie veröffentlicht (Fernwasser Franken Arberg: Arsen 12 µg/l im März 2026).
Einheiten sind vereinheitlicht: Ionen in mg/l, Uran und Arsen in µg/l, PFAS in ng/l (1 µg/l = 1000 ng/l). Gesamthärte in °dH (1 mmol/l = 5,6 °dH). „< Wert“ = unter der Bestimmungsgrenze des Labors; solche Werte färben den Tropfen in der untersten Stufe.
Analysen für ein ganzes Versorgungsgebiet (Mischwasser) hängen an allen genannten Werken. Gelsenwasser-Analysen nennen versorgte Städte; sie stehen unter „Versorgt u. a.“. Die Zuordnung zu den OSM-Werken erfolgt über den Werknamen im Umkreis des Versorgers, über den Betreiber oder die OSM-Kennung; die Prüfliste steht in recherche/zuordnung_analysen.csv. Netz- und Versorgungsgebiete ohne eigenes Werk (Nürnberger Netzgebiete, Duisburger Versorgungsbereiche, Fernwasser-Hochbehälter) sitzen am Ort laut Versorger („Lage ungefähr“).
Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung vom 20.06.2023: Nitrat 50 mg/l, Natrium 200 mg/l, Chlorid und Sulfat 250 mg/l, Uran und Arsen 10 µg/l, Summe PFAS-20 100 ng/l (seit 12.01.2026), Summe PFAS-4 20 ng/l (ab 12.01.2028), pH 6,5–9,5, Leitfähigkeit 2790 µS/cm. Für Härte, Calcium und Magnesium gibt es keinen Grenzwert; die Härtebereiche folgen dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.
Talsperren
Name, Gewässer, Bauzeit, Stauraum, Seefläche und Nutzungsart aus der Wikipedia-Liste der Talsperren in Deutschland (Stand Oktober 2026), Lage aus den Koordinaten der Artikel, Seefläche aus OSM (water=reservoir am Ort): 363 Talsperren in Deutschland, 96 davon für Trinkwasser. Trinkwassertalsperre = Nutzung „TWv“ (nicht nur in Klammern). Die Liste ist eine Auswahl; kleine Trinkwasserspeicher können fehlen.
Hintergrund
Relief: Mapzen Terrain Tiles (Terrarium, Zoomstufe 9, etwa 190 m je Bildpunkt), Schummerung aus Nordwesten; Meer nach den OSM-Landpolygonen. Darunter ein gröberes Umland (Zoomstufe 7), damit breite Fenster nicht leer bleiben.
Geologie: GÜK250 der BGR (Ebene Stratigraphie). Der Dienst zeichnet erst ab 1 : 546.000; für ganz Deutschland wurde das Bild deshalb in 36 Kacheln mit etwa 140 m je Bildpunkt geladen und danach ohne Farbmischung auf etwa 410 m je Bildpunkt verkleinert. Jede der 1.615 Farben ist an einem Innenpunkt benannt; beim starken Hineinzoomen werden die Bildpunkte sichtbar. Nachbarländer grob aus der IGME5000, aufgehellt. Datenquelle: GÜK250 (WMS), (c) BGR, Hannover, 2019. Der Zeitraum beim Zeiger (z. B. „Bashkirium · vor 323–315 Mio. Jahren“, auch in den Kurzinfos der Systeme) folgt der Internationalen Chronostratigraphischen Tafel (ICS, Fassung 2023/09), gerundet; bei Spannen reicht er vom Beginn der älteren bis zum Ende der jüngeren Einheit. Die norddeutschen Eiszeit-Komplexe (Tegelen, Cromer, Elster, Saale) haben keine international festgelegten Grenzen; ihre Zeiträume sind Richtwerte nach der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2016 und tragen ein „etwa“, ebenso Variszische Magmatite und Cadomium (Zeit der Gebirgsbildung).
Höhenlinien: aus demselben Höhenmodell, geglättet, alle 50 m (fein, erst beim Hineinzoomen) und 250 m (kräftig). Sie zeigen das Gelände um 2000–2011.
Darstellung: In der Übersicht zeigt die Karte Relief, Geologie und Schutzgebiete aus verkleinerten Bildern (ein Viertel der Auflösung); die vollen Bilder werden erst beim Hineinzoomen geladen. Das Übersichtsbild der Schutzgebiete hat halbe Reliefauflösung (etwa 380 m je Bildpunkt), ab mittlerem Zoom erscheinen die genauen Flächen. Die Abfrage der Geologie unter dem Zeiger liest immer das volle, verlustfreie Bild. Beim Ziehen und Zoomen wird das zuletzt gezeichnete Bild verschoben und erst kurz danach neu gezeichnet; bei großen Zoomschritten blenden Symbole und Punkte so lange aus.
Was fehlt
Analysen der meisten übrigen Versorger (rund 5.800 Unternehmen in Deutschland; ohne verwertbare Veröffentlichung gefunden u. a. Wiesbaden, Magdeburg, Halle, Erfurt, Osnabrück, Aachen nur 2024, Mannheim nur 2023; geprüfte Adressen in recherche/versorger_ohne_analyse.csv, dazu 452 Portal-Gebiete ohne Analyse-PDF in recherche/portal_auswertung.csv), Fördermengen der Werke, amtliche Einzugsgebiete, Rohwasserbeschaffenheit, Grundwasserstände. Ergänzungen: Tabelle recherche/analysequellen.csv und werkzeuge/wasser_analysen.py; Portal neu abfragen mit werkzeuge/wasser_portal.py.
Quellenverzeichnis
Offline-Nutzung
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